Rückblick: USB-Virtualisierung mit myUTN auf japanischer IT-Messe

Japan Expo 2010

Wir waren auch in diesem Jahr wieder auf der japanischen IT-Messe IT-Messe Information Security EXPO vertreten, die vom 11. bis zum 13. Mai in Tokyo statt fand. Unser Messeteam stellte in der Document Security Zone unsere Lösungen zur Virtualisierung von USB-Peripheriegeräten in Virtualisierungsumgebungen (Citrix XenApp, VMWare, Microsoft Hyper-V) vor. In Umgebungen mit Desktop-Virtualisierung stellt die Integration von USB-Geräten ein weitestgehend ungelöstes Problem dar, weil beim Einsatz von Thin Clients (Terminals) das Betriebssystem auf einem entfernten Server läuft. Dies lässt nur einen direkten, also lokalen, Anschluss von USB-Geräten zu.

Unsere myUTN-Produkte spielen eine Vorreiterrolle bei der Integration von USB-Geräten in virtuellen Umgebungen, denn sie sind in solchen Umgebungen die ideale Lösung: Wenn USB-Geräte wie Scanner, Drucker, Lizenz-Dongles, Festplatten u.a. über einen SEH myUTN USB Device Server angeschlossen werden, entsteht eine virtuelle Kabelverlängerung über das Netz, worüber sich die Geräte ansteuern lassen. Zusätzlich bieten sie die Möglichkeit zur Zugangs-Kontrolle und kontrollierten Freigabe der angeschlossenen USB-Geräte, um nicht-authorisierte Zugriffe zu verhindern. Das ist beispielsweise beim Zugriff auf Speichermedien (Festplatten etc.) ein wichtiger Sicherheitsaspekt.

Lösungen für Virtualisierungsumgebungen und Cloud Computing sind in der IT-Welt zur Zeit brandaktuell, weil sie Kosten senken helfen, beispielsweise beim Administrationsaufwand und bei den Investitionskosten. Unsere myUTN USB Device Server bieten solche Lösungen und sind interessant für Fachhändler, Systemintegratoren und Administratoren in Firmennetzen. Daher weckten sie auch sehr großes Besucherinteresse auf dem SEH Messestand.

Unser interner Printserver PS107 sowie der externe PS1103 für EPSON-Drucker mit Typ B-Schnittstelle hatten einen prominenten Auftritt auf dem Messestand unseres Partners EPSON. EPSON bietet PS107 als optionale Einbaukarte an und empfiehlt sie zum Beispiel für ThinPrint .print-Installationen. PS1103 bringt EPSON-Drucker in Gigabit-Netze. PS107 und PS1103 sind die einzigen Printserver, die diese Drucker IPv6-fähig machen. Da sich die Messestände von SEH und EPSON in Sichtweite voneinander befanden, gab es einen regen Besucherstrom zwischen ihnen, weil der USB Device Server myUTN-50 eine perfekte USB-Virtualisierungs-Lösung für EPSON-Scanner darstellt. Sowohl PS107 als auch myUTN-50 sind im aktuellen Druckerkatalog von EPSON Japan geführt. Der myUTN-50 USB Device Server ist zudem als Zubehör zur Aufrüstung des Dokumentenscanners ES-D400 (in Europa GT-S80) zum Netzwerkscanner aufgeführt und wird von EPSON als Bundle mit diesen Druckern angeboten.